Revision: Das mangelhafteste Notebook aller Zeiten – MacBook Pro 13″ Retina

Entgegen meinen älteren  Aussagen und Äusserungen muss ich heute leider eingestehen, dass mein Apple MacBook Pro 13″ Retina Early 2013 das mit Abstand mangelhafteste Notebook war, dass ich je besessen habe. Das Gerät war auf Grund diverser Mängel mehrfach bei Apple in der Reparatur:

  • Verzogenes Gehäuse: Das Unibody-Gehäuse des MacBook’s hatte eine Art Eigenspannung, welche es je nach mechanischer Belastung derart verzog, dass es nur noch an drei Punkten auflag und somit ständig auf dem Schreibtisch hin und her wackelte. Reparatur-Historie:
    • Anziehen der Schrauben
    • Austauschen der Bodenplatte
    • Austausch des kompletten Gehäuses (= Gehäuse, Tastatur und Akku, da alles miteinander verklebt!): Endlich konnte man mit dem Gerät auf einer ebenen Unterlage ohne nerviges wackeln arbeiten.
  • Knarrend und Knacken des Gehäuses: Das Aluminium-Gehäuse des Notebooks knarrte je nach Temperatur und Belastung derart, dass man sich als Pendler im Zug bereits schämen musste. Reparatur-Historie:
    • Anziehen der Schrauben
    • Austauschen der Bodenplatte
    • Austausch des kompletten Gehäuses in Zusammenhang mit der mangelnden statischen Standfestigkeit auf Grund des verzogenen Gehäuses
  • Laut knackender Bildschirm beim Öffnen: Die Scharniere des Bildschirms waren derart verzogen und nicht mehr fluchtend, dass der Bildschirm bei jedem öffnen ein lautes Knacken von sich gab. Das Knacken erschallte so furchteinflössend, dass man jederzeit mit einem Bruch der Scharniere hätte rechnen können.
  • Abstürze und Einfrieren des Betriebssystems: Das hoch gelobte OSX ist im Tagesbetrieb mindestens ein- bis zweimal wöchentlich plötzlich eingefroren und konnte nur noch mit einem erzwungenen Neustart durch langes gedrückt halten der Einschalttaste zum Leben erweckt werden. Diese Probleme liessen sich trotz mehrfachen Besuchen an der Genius-Bar, Einsatz von Hardware-Diagnose-Tools und Neuinstallation des Betriebssystems nicht beheben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich noch nie ein solch mangelhaftes und wartungsintensives Gerät besessen habe, wie dieses Produkt aus dem Hause Apple. Ich hoffe nur, dass es sich bei meinem Modell um eine absolute Ausnahme und um ein Montagsmodell sondergleichen gehandelt hat, denn ich möchte die ganze Tortur wirklich niemandem zumuten. Mittlerweile habe ich das Gerät verkauft und bin glücklicher Besitzer eines Lenovo Thinkpad T440p, welches mir im Privatgebrauch treue Dienste leistet. Beruflich bin ich zufriedener Nutzer eines Lenovo Thinkpad W540, welches täglich mehr als 9 h ununterbrochen läuft und schon so manche rechenintensive FEM- oder Monte-Carlo-Simulation über Nacht oder übers Wochenende bewältigt hat. Dies ganz ohne Abstürze oder Einfrieren des gesamten Betriebssystems. Virtuelle Linux- und Windows-Maschinen laufen mittels Virtual-Box oder VM-Ware ebenfalls ohne jegliche Probleme.

Microsoft Exchange

Vereinfacht euer Leben mit Microsoft Exchange

Mit der Verwendung von Exchange könnt ihr viel kostbare Zeit sparen. Viele Studentinnen und Studenten verwenden trotz Smartphone mit Datenflatrate bis heute noch einen Offline-Kalender oder -Adressbuch, die sie im Glücksfall einige Male im Monat per Datenkabel synchronisieren oder sichern. Die Nostalgiker unter den Studis verwenden gar noch den altertümlichen Papier-Kalender wo alle Termine mühselig mit Bleistift oder Kugelschreiber rein gekritzelt werden. Einmal eine Tasse Kaffee drüber und weg sind die Termine. Viele Kalenderdaten oder Tasks sind zudem meist dezentral irgendwo auf Endgeräten wie Notebooks, Handys oder iPad’s verteilt. Irgendwo ist immer irgendein Kontakt oder Termin vermerkt. Synchron ist nichts. Das totale Chaos herrscht vor. Hier kann Microsoft Exchange Abhilfe schaffen.

Exchange für ETH-Studenten kostenlos

Jedem ETH-Studenten steht ein eigenes Email-Konto auf einem Exchange-Server zur Verfügung und somit die volle Funktionalität von Exchange, sowohl auf dem Computer wie auf allen mobilen Endgeräten. Outlook ist ein vollwertiger Ersatz für euren Filo-Fax oder „Papier-Outlook“. Es übernimmt alle Aufgaben vollständig automatisiert und sorgt für eine hochwertige Strukturierung und Gliederung eurer Emails, Termine, Kontakte und Aufgaben. Der Exchange-Server ist hierbei die Zentrale von Outlook. Über des Exchange-Server laufen alle Emails, Kontakte, Aufgaben und Termine, welche ihr auf beliebigen Geräten erstellt, ändert oder verfasst. Die Daten sind stets synchron und sicher. Ihr könnt Termine, Emails, Kontakte und Aufgaben an beliebigen Orten, wie z.B eurem Android/ Symbian Handy oder iPhone, erstellen. Die alle Daten werden direkt an den Exchange Server weitergeleitet und sind auf eurem Notebook, Tablet, Desktop-PC oder Smartphone sofort sichtbar. Eine manuelle Synchronisierung per USB-Kabel ist hinfällig. Der Exchange Server ist also der zentrale Speicherort für all diese Daten. Emails bekommt ihr wie eine SMS auf mobile Endgeräte zu gepusht. Alle modernen Smartphones verfügen über eine Unterstützung für Microsoft Exchange.

Was brauche ich für Software oder Geräte?

Für den Zugriff auf den Exchange-Server braucht ihr:

  • Windows: Outlook (am besten 2007 oder neuer)
  • Mac: OSX unterstützt die Exchange Anbindung von Haus aus, für den kompletten Funktionsumfang empfehle ich aber Outlook für Mac
  • Empfohlene Mobilgerätebetriebssysteme mit Unterstützung für Exchange ActiveSync:
    • Windows Phone 7, 7.5 und 8
    • Android 2.3 oder neuer
    • iOS 2.0 oder neuer
    • Blackberry OS: Wird NICHT unterstützt, die ETH betreibt keine Blackberry–Enterprise-Server

Wie richte ich diese eierlegende Wollmilchsau ein?

Wie du genau alles einrichten musst, erfährst du auf diesen Seiten:

Es genügt bei Outlook nicht, den Exchange Server via IMAP oder POP hinzuzufügen. Lest die oben verlinkte Anleitung genau durch und befolgt diese. Während der gesamten Einrichtung solltet ihr über VPN -Client mit dem ETH-Netz verbunden sein. Zudem empfiehlt sich die Aktivierung der Synchronisation von Outlook über https, da ihr sonst immer mit VPN im ETH-Netz sein müsst.

Eine Mobile Datenverbindung wird empfohlen

Für eine mobile Nutzung von Exchange benötigt ihr eine Datenoption für euer Handy, welche euch mindestens 250 MB pro Monat zur Verfügung stellt. 500 MB sind sehr empfehlenswert, wenn ihr auch gerne mal eine Runde surft. Überall an der ETH steht zudem W-LAN zur Verfügung, in welches sich die meisten Smartphones nach einmaligem Einrichten und Eingabe des Passwortes automatisch einloggen. Dies sollte euren mobilen Datenkonsum übers Mobilnetz in Grenzen halten.

Das Notebook

Jeder ETH Student sollte ein Notebook besitzen. Es ist das ultimative Arbeitstool an der ETH, welches fast täglich Verwendung findet. Notebooks können zu stark vergünstigten Konditionen zweimal jährlich beim Projekt Neptun (www.neptun.ethz.ch) bezogen werden. Zu sehr günstigen Konditionen kann auch unter www.studentenrabatt.ch ganzjährlich Hardware bezogen werden.

Mac  oder PC – Windows oder OSX?

Ich selber arbeite mittlerweile mit einem early 2013 Retina MacBook Pro 13″. Ich war lange ein Mac-Kritiker. Dies hat sich mit Einführung der neuen retina Mac Book Pro Linie grundlegend verändert, denn kein Windows Notebook vereint so viele Vorteile in einem Gerät, wie ein MacBook Pro mit Retina-Display:

  • 1.6 kg leicht
  • 7 h Akkulaufzeit
  • 256 GB SSD
  • 13″ IPS Retina Display mit 2560 x 1600 Pixeln Auflösung: eines der besten Notebook Displays das ich je verbaut wurde, nicht nur auf Grund der Auflösung
  • Thunderbolt Ports
  • USB 3.0
  • Display-Port und HDMI-Anschluss

Das MacBook erfüllt alle meine Ansprüche an Leistung, Gewicht, Qualität des Displays und Akkulaufzeit. Windows 7 läuft bei mir per Parallels 8 in einer virtuellen Maschine sehr flüssig und schnell. Es ist ohne Probleme möglich mit Siemens NX 7.5 an mittleren bis grösseren Baugruppen ohne merkbare Verzögerungen oder Ruckler zu arbeiten. Auch Ansys Workbench 14 läuft auf der virtuellen Maschine flüssig und schnell. Für grössere Projekte empfiehlt sich aber immer noch ein Desktop-Rechner mit entsprechend leistungsfähiger Grafikkarte und grossem Monitor (27 bis 30 Zoll). 

Warum trotz dieses Lobgesangs mein early 2013 MacBook Pro 13″ mit Retina Display zu einem Alptraum geworden ist, lesen Sie hier.

Hardware Ausstattung

Mindestanforderungen an ein Maschinenbauer-Notebook:

  • Intel i5 oder i7 Prozessor, Dual- oder Quadcore (Intel Haswell, 4th Generation)
  • 8 GB DDR3 (mit 1333 MHz Taktfrequenz)
  • 128 GB SSD Laufwerk oder 500 GB Festplattenlaufwerk mit hybrider mSATA SSD als Puffer
  • Intel 4000 Grafikkarte und/oder dedizierter Grafikkarte von NVIDIA mit Optimus Technology für automatischen Wechsel zwischen integrierter und dedizierter Grafikkarte oder nur dedizierte Grafikkarte (wirkt sich allerdings negativ auf Akkulaufzeit aus)
  • WLAN mit Standard a, b, g, n oder nur b, g, n
  • LAN-Anschluss
  • Mini Display Port für hochauflösenden externen Monitor (nur HDMI oder VGA reicht nicht)
  • Grosses Touchpad mit Unterstützung für Multitouch (mindestens 4 Finger)
  • Bildschirm:
    • Auflösung: 1600×900 Pixel, besser Full-HD 1080×1920 Pixel
    • Diagonale: 13.3, 14 oder 15 Zoll
    • Touchscreen: mehr eine nette Spielerei, nicht unbedingt notwendig. Der Touchscreen ist nur wirklich zu gebrauchen, wenn man ihn auch entsprechend drehen oder klappen kann und das Notebook so als Tablet verwendbar ist.
    • Garantie: mindestens 3 Jahre, am besten mit Accidental Damage Protection (bei Neptun als Option erhältlich, schützt eure Investition vor Unfällen aller Art)
  • Akku: mindestens 60 Wh Kapazität, entspricht etwa 5-6 Stunden Office Betrieb mit Wlan

Zubehör, welches das Leben erleichtern kann:

  • Externer Monitor: 2 x 24″ (FullHD Auflösung) oder 1x 27″ (WQHD Auflösung, 2560×1440 Pixels)
  • Dockingstation: Alle Peripherie-Geräte sind innerhalb weniger Sekunden angeschlossen und es müssen nicht noch umständlich zahlreiche Kabel ans Notebook angeschlossen werden.
  • Externe Tastatur und Maus
  • Grosszügiger Schreibtisch (Ikea hat entsprechende Modelle zu moderaten Preisen)
  • Ergonomischer Bürostuhl (z.B Drehstuhl MARKUS von Ikea)

Bitte kauft euch keine günstigen Consumer-Plastikboliden von Mediamarkt und Co., sondern robuste Business Notebooks:

  • Lenovo: Thinkpad
  • HP: Elitebook oder Probook
  • Dell: XPS, Latitude, Precision
  • Samsung: Series 7, Series 9
  • Apple: Mac Book Pro 13 oder 15 Zoll mit Retina Display

Professionelle Business Notebooks haben einen beständigen Wert, sind einfach zu warten, sehr robust gebaut und verarbeitet und meist mit 3 Jahren Garantie ab Werk ausgestattet.

Software

Sehr wohl stehen öffentliche Computer zur Verfügung, aber mit einem Notebook ist man wesentlich flexibler und schneller. Als Grundinstallation empfiehlt sich nach Möglichkeit Windows 7 oder 8 mit folgender Software, welche vielfach vergünstigt oder meist gratis über http://ides.ethz.ch  bezogen werden können:

  • Betriebssystem: Windows 7 (Professionnal oder Ultimate), Windows  8 Pro (kein RT) (Windows 7 und 8 Professionnal können zu nicht kommerziellen Zwecken kostenlos bei MSDNAA von Microsoft bezogen werden.)
  • Micrcosoft Office 2007 oder neuer:
    • Word
    • Excel
    • PowerPoint
    • Outlook
    • OneNote
    • Adobe Reader XI
    • 7-Zip (www.7-zip.org)
    • Browser: Firefox, Opera oder Chrome
    • Viren- und Malwareschutz: Sophos Endpoint Security and Control (gratis über ETH IDES)
    • MATLAB und Wolfram Mathematica (gratis über IDES)
    • LaTeX Suite: MiKTEX
    • Formeleditor: MathType 6 (gratis über IDES) oder der in Office 2010 integrierte Formeleditor ist ebenfalls sehr empfehlenswert, da er LaTeX Syntax versteht.
    • Cisco AnyConnect VPN-Client (gratis über IDES)